Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

abgestossen und angezogen zugleich, rettungslos verwickelt in eine „fremde Geschichte". Als die Matzner im Laufe ihres Berichts den Namen Sedlacek fallen liess, erg riff den Rittmeister auch Angst. Und er zahlte schnell und ging und liess die Matzner ratlos zurück. „Meine Adresse, Herr Baron" — nef sie und schrieb auf die Rückseite eines Couverts, das sie hastig aus demTaschchen herausgezogen hatte, ïhre Adresse

Der Rittmeister steckte sie höflich in die Brieftasche.

Die Matzner blieb noch bis in den spaten Abend. Die abendliche Herbstluft war klar, streng und herb. Als die Matzner sich erhob, urn zur Pferdebahn zu qehn, fühlte sie einen leichten Schwindel im Kopf und einen frostigen Schauer im Herzen. Sie glaubte, dies mache der Wein, den sie nicht gewohnt war und auch die Aufregung, die ihr der Baron bereitet hatte. Unterwegs, in der Pferdebahn, nahm sie sich vor, einen Kamillentee zu trinken.

XVIII.

Auch am nachsten Tage setzte die Matzner ihr gewohntes Leben fort. Sie erwachte nicht ohne Munterkeit. Eine Zeitung las sie nicht mehr seit dem Tage, an dem sie endgültig eingesehen hatte, dass ihr das Interesse der Welt nicht mehr galt. Die zwiefache Begegnung mit dem Baron gewahrte 1 r heute noch einigen Trost. Die wichtigsten Neuigkeiten aus der „Kronenzeitung" und aus dem „Neuigkeits-Weltblatt'' brachte ihr die Hausmeistenn, die gegen neun Uhr morgens aufraumen kam. Obwohl sie nur sparliche Trinkgelder gab und als ledig gemelde war, nannte sie die Hausmeistenn doch: gnadige Frau. (Meist vermied sie die Anrede.)

Sluiten