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qesehn, Tante Fini!" Sie bekam eine Schale Gold mit Mohnkipfl und begann, wahrend sie den knusprigen Kipfl mit hörbarem Genuss im Munde zersplitterte, ihre Geschichte mit den Worten: „Also, Herr Sedlacek, staunen werdens! Sitz' ich da unschuldig im Volksqarten — wer kommt da auf einmal? Die Musik spielt grad: Droben wo die Wölklein stehn wer kommt

da daher?..." .

Schau, schau!" — sagte der Inspektor immer

wieder. Der Redakteur Lazik notierte das Datum der

Abreise Taittingers auf der Manschette, fur alle Falie.

Dank' Ihnen sehr!" - sagte Sedlacek. Die Matzner

ërhob sich. Sie glich einem Ballon, der soeben Ballast

abgeworfen hat und stolz und frei m die hoheren

Regionen steigen darf. Sie schwebte zur Tur hinaus.

Sie ging zu Ephrussi. . . . n

Aber der kaiserliche Rat war heute nicht im Geschaft, zum ersten Mal seit dreissig Jahren. Der Buchhalter, ein veranderter, beinahe fremd aussehender Mann heute, empfing die Frau Matzner. Er teilte der Matzner mit, dass der kaiserliche Rat gestern nacht plötzlich in die Klinik gebracht worden sei, eben operiert werde, der Blinddarm sei es und eine Sache

von Tod und Lcbsn. . -

„Und was geschieht mit dem Geld? rie ie

Matzner. , .

Welches Geld?" — fragte der Buchhalter.

"Meins, meins!" — schrie sie und fiel in den Sessel

wuchtig, als hatte sie plötzlich ein doppeltes Gewicht

"rZ beruhigen Sie sich" - sagte der Buchhalte, „Die Bank bleibt die Bank, Frau Matzner auch schlimmsten Fall, was Gott verhüten moge! Ihr Geld

bleibt Ihr Geld!"

Ich werd' lieber selbst in die Klinik fahren

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