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sich daran zu erinnern. Sie sah wohl, dass die Hausmeisterin mit einem fremden Herrn eintrat und wusste wohl, dass es die Hausmeisterin war und ein fremder

Herr aber es schien ihr zugleich auch, dass

Mizzi Schinagl eintrete und hinter ihr der Baron Taittinger. Welch eine veranderte Welt! Zu zweit und zu dritt gar kamen jetzt die Leute an, und man kannte sich nicht mehr aus. Der Doktor — oder war es der Baron Taittinger — winkte der Hausmeisterin — oder war es die Mizzi? — hinauszugehn, und naherte sich dem Bett und zog ein glanzendes Ding aus der Westentasche. Die Matzner schrie auf. Alsbald beruhigte sie sich, wie eingeschlafert von dem Geruch von Zigarren und Karbol, den der Doktor ausströmte.

Er tastete an ihr herum, klopfte, horchte, grifï nach ihrer Hand. Seine Berührungen waren ebenso peinlich, wie wohltuend, ebenso angenehm, wie beschamend, sie beunruhigten und besanftigten das Gemüt der Matzner zu gleicher Zeit. Der Doktor entfernte sich. Wie ein dunkier Nebelfleck stand er irgendwo, über dem Waschbecken und platscherte kindisch im Wasser. Noch einmal ging die Tür, die Hausmeisterin erschien wieder, und diesmal war sie es wirklich und nicht eine zweifelhafte verwandelte Mizzi. Und der Doktor war auch der Doktor und hatte nichts mit dem Baron Taittinger zu tun. Und die Matzner hörte klar und deutlich, was der Doktor zur Hausmeisterin sagte; namlich dieses: „Rippenfellentzündung! sie hat hohes Fieber. Ich schicke eine Schwester. Sie wird in einer halben Stunde etwa da sein. Können Sie so lange hierbleiben?" — „Ja, Herr Doktor!" — sagte die Hausmeisterin. Sie blieb da. Sie setzte sich ans Bett, hart neben die Matzner. Das Gesicht der Hausmeisterin zerfloss, verschwamm, zerrann in einem grauen Brei. Als die Schwester schliesslich eintraf, wusste die Matzner

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