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nach Antwerpen verkauft. Direkte Zusammenhange zwischen Perlen, Persien, dem Schah, der Matzner, dem Ephrussi und der Schinagl konnte man zwar keineswegs herstellen, aber gerade die indirekten waren ja der Mühe wert und versprachen Erfolg. Ferner war damals in den unappetitlichen Betrug, dessen Opfer der törichte Muselmann geworden war, auch der Baron Taittinger verwickelt. Gut, dass die selige Matzner noch kurz vor ihrem jahen Ende im Café Wirzl gewesen war! Der „Stoff" war reichlich vorhanden. Lazik aufpassen! — sagte Lazik.

Eines Vormittags, wahrend sie so bei ihrem depressivem Tarock sassen, tat Lazik von ungefahr einen schweren Seufzer. „Was ist los?" — fragte Keiler „willst Du wieder Gedichte schreiben?" Es war eine Beleidigung in diesem Kreise. Es gab noch ein paar Journalisten, die sich an einen verschollenen Gedichtband Laziks erinnerten. „Man wirdwirklich wehmütig", sagte Lazik, „wenn man so an den Tod denkt. Wie lang' ist es eigenlich her, dass die gottselige Matzner dagesessen is, und jetzt nagen schon die Würmer an ihr. Das viele Geld, das sie hinterlassen hat!" — Die anderen nickten nur. „Es war Zeit, dass sie stirbt — sagte Sedlacek. „Es waren neue Zeiten. Da hat sie nicht mehr hineingepasst. Das Haus in der Zollamtsstrasse hat ihr den Rest gegeben. „Der Höhepunkt ihres Lebens" — sagte Lazik — „war der Schah. Erinnerst Dich an die Perlen? Wo sind die eigentlich hingekommen?" „Bei Ephrussi antwortete Sedlacek. „Und auch der ist schon tot!" „Ja, wenn wir jetzt so eine Geschichte hatten" — begann wieder Lazik. „Kommt der Schah nimmer wieder?" — „Ich glaub', es war im „Fremdenblatt" schon die Rede von ihm, der Doktor Auspitzer hat einmal schon davon in der Redaktion gesprochen". — „Uns ist nichts bekannt

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