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lich, wo diese berühmten Perlen geblieben sind?"

Der Kommerzialrat erzahlte, was er wusste.

Aber er versprach, sich bei dem Kollegen Perlester nach dem weiteren Schicksal der Perlen zu erkundigen. In einer Woche konnte Lazik genauere Auskunft holen.

Man sprach noch von Wind und Wetter, von der Hofgesellschaft und vom schlechten Gang der Geschafte, in dieser Jahreszeit, wo doch sonst, in allen vergangenen Jahren, das Geschaft „geblüht" hatte, wie Gwendl sagte.

,,Nun, bald ist Weihnachten!" — sagte Lazik.

Und er schied mit dieser Feststellung von dem getrösteten Juwelier, der langsam zu hoffen begann, dass der mohammedanische Schah just und ausgerechnet zu den christlichen Festtagen nach Wien kommen könnte. Seine offenen Augen sahen ein Traumland, einen Oriënt voller Weihnachtsbaume.

Nach einigen Tagen wusste Lazik, welchen Weg die Perlen des Schahs genommen hatten. Aber er beschloss, den Lesern der ,, Kronenzeitung" nicht sofort und etwa auf eine so plumpe Weise, wie es sein phantasieloser Kollege Keiler getan hatte, die ganze Geschichte vorzutragen. Diese Geschichte musste, im Gegenteil, sorgfaltig komponiert werden; komponiert musste sie werden.

Er kündigte eine Serie von Artikeln an, unter dem Titel: „Die Perlen von Teheran. Hinter den Kulissen der grossen Welt und der Halbwelt". Er begann mit einer einfachen Feststellung, wie es gelegentlich oft bedeutende Romanciers zu tun pflegen: namlich mit

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