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wegs immer wieder hervor, betrachtete seinen Namen auf dem Titelblatt. Schwarz und fett stand er knapp unter dem giftgrünen Sopha, auf dem das Madchen ruhte. Er dachte auch an die dreihundert Gulden, die am fünfzehnten November fallig waren. Und der „Blutsauger Brociner" erschien ihm hasslicher und gefahrlicher als sonst, obwohl er ihn seit zwei Jahren genau kannte und die Kunst besass, ihn zu besanftigen — „ihm die Giftzahne auszubrechen" — wie er es nannte.

Es war dem Baron Taittinger überaus unangenehm, Besuche zu empfangen. Er liebte die ihm bekannten Personen nicht sonderlich, sie waren meist langweilig. Auch die nicht-langweiligen konnten zumindest „fad" werden, wenn man sich nicht auf sie gehorig vorbereitet hatte. Als man ihm die Visitkarte Laziks reichte, erschrak er zuerst. Eine ausserst peinliche Vorstellung erweckte in ihm schon der Name: Lazik allein. Unter dem Namen Bernhard Lazik stand das Wort: „Redakteur". Es war einer jener Berufe, die der Baron Taittinger für „ominöse" hielt. Ausser der Armeezeitung las Taittunger kein Blatt. Ja, wenn er gelegentlich in einer Tabaktrafik Zigaretten einkaufte, musste er den Bliek abwenden von den hasslich aufgestapelten, nach frischer Druckerschwarze penetrant riecbenden Zeitungen. Er wusste nicht genau, was sie enthielten und wozu sie eigentlich vorhanden waren. Wenn er gelegentlich in einem Café einen jener Herren sah, die vor einem Berg eingespannter Zeitungen sassen, erfasste ihn beinahe Zorn. Jetzt sollte er sogar einem leibhaftigen Redakteur begegnen! Unausdenkbar! Er legte die Visitkarte wieder auf die metallene Platte und sagte zum Ober: ,,Ich bin nicht zu sprechen!" — Er atmete auf.

Aber es vergingen kaum drei Minuten, und schon

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