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Auf einmal schien es dem Rittmeister, dass sich die Welt verwandelt habe, oder vielmehr, dass sie sich ihm in ihrer ganzen grauenhaften Gestalt zu entschleiern beginne. In seinem ganzen Leben gab es eine einzige peinliche Affare. Seit vielen Jahren würgte sie ihn, ein ekelhafter harter Bissen, den man nicht verschlucken kann und auch nicht wieder ausspucken. Zu keinem Menschen in der Welt konnte er von dieser Affare sprechen. Jetzt kam sie ihm entgegen, diese Affare, die Bahnhofrestaurateure kannten sie bereits. Wahrscheinlich sprachen auch die Kameraden, zumindest diese hinterhaltigen Landwehroffiziere von der Affare. Die scheussliche Gestalt des Geheimen Sedlacek sah Taittinger, und jenen Augenblick auf der Treppe erlebte er wieder, den leicht gelüfteten Zylinder über dem ordinaren Antlitz mit den glashellen Augen, die an blassblaue Lampchen erinnerten, mit dem hochgezwirbelten Schnurrbart voll sanfter goldbrauner Frechheit, unter dem die starken, langen, gelben Pferdezahne sichtbar wurden.

Der Restaurateur sprach noch weiter, aber Taittinger hörte nicht mehr zu. Er vernahm plötzlich, was er bis nun nicht zur Kenntnis genommen hatte, das trübselige Trommeln des Regens auf das glaserne Perrondach und das wehklagende Surren der giftgrünen Gaskandelaber. Ohwohl Hanfl noch mitten im angeregten Erzahlen war, erhob sich Taittinger, liess sich den Mantel anziehn, setzte die Kappe auf, befahl, man möchte ihm Reisetasche und Rechnung zum „Schwarzen Elefanten" schicken und ging fast schon wie ein verlorener Mann hinaus. Ware nicht sein Sporenklirren gewesen, man hatte glauben können, er sei verschamt

hinausgeglitten. , . ,

Die Kaiser-Josephstrasse, die vom Bahnhof geradeswegs in die Mitte der Stadt, zum Rathaus führte, war

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