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Dennoch war seine Furcht vor dieser Nacht berechtigt qewesen, denn ihm traumte zum ersten Mal nach langer Zeit teils Fürchterliches, teils unsaglich Trauriges. So sah er sich zum Beispiel die marmorne rotbekleidete Treppe hinuntergehn und Sedlacek ihm entgegenkommen und den Zylinder lüften; aber er selbst der Taittinger, war auch zugleich der Sedlacek; er selbst luftete den Zylinder; er selbst kam sich entgegen. Er ging die Treppe hinauf, er ging sie aber auch gleichzeitig hinunter. Plötzlich stand er in der Kanzlei des Direktors, in der Strafanstalt in Kagran, und der Pohzeiarzt fragte ihn: „Was fehlt Ihnen? Warum geben Sie mir kernen Bericht über die Zustande in meinem Regiment^ Er konnte nicht antworten, der arme Taittmger. r fürchtete auch, dass der Polizeiprasident jeden Augenblick hereinkommen könnte und sagen: den Baron Taittinger kenne ich gar nicht. Ferner erschien auch die Grafin Helene W. und hatte einen rasierten Kopt, genau wie die Mizzi Schinagl, und sie verlangte alle ihre Briefe zurück. Er konnte nur sagen, dass es ein schrecklicher Irrtum sei, niemals habe er von der Grafin irgendwelche Briefe erhalten, schon bestimmt keine rekommandierten. „Bitte, Grafin," sagte er, fraqen Sie den Rechnungsunteroffizier Zenower . „Z.u spat, zu spat!" rief sie, und er erwachte. Der Bursche

hatte ihn geweckt. .

Es war spat, dreiviertel Sieben, er fand keine Ze mehr, sich rasieren zu lassen. Zwei Korporale Lescha und Kaniuk, hatte er für heute zum Rapport befohlen, weil sie vorvorgestern unrasiert auf dem Exerzierplatz erschienen waren. Das dienstliche, das soldatische Gewissen plagte den Rittmeister. Einerlei, er musste hinein, in Stiefel, Rock, Tschako und schnell zur Kaserne. Sie sassen schon in den Satteln, die ganze Eskadron. Es war keine Zeit mehr, die Namen zu

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