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XXI.

Am Abend, nach dem Befehl, kamZenower, inZivil, ins Extrastüberl. Und er sah noch ernster aus als in Uniform. Zum ersten Mal sah ihn Taittinger in Zivil. Es war gar nicht der Rechnungsunteroffizier Zenower mehr, kein Untergebener, auch kein Vorgesetzter, aber auch ebenso kein Zivilist, sondern irgend ein Wesen zwischen Weiten, zwischen Rassen, eigenartig, unverstandlich, aber auf jeden Fall düster und Unheil atmend. Man musste einen tiefen Schluck tun, immerhin gab es einige Zuversicht. „Lieber Zenower!" — begann Taittinger „trinken Sie Kognak?" — Es war Taittinger, als hinge jetzt sein Wohlergehn von der Bereitwilligkeit Zenowers ab, Kognak zu trinken. „Gewiss, Herr Baron!" — sagte Zenower. Er lachelte sogar. Merkwürdig, wie sich die Leute verwandelten. Zenower war durchaus nicht langweilig, durchaus nicht subaltern, durchaus nicht gleichgültig. Ware er nicht so streng gewesen, man hatte ihn sogar zu den „Charmanten" zahlen können. Sie tranken den Kognak. „Nun" — fragte Taittinger und er fühlte genau, dass ihn der Kognak noch nicht mutiger gemacht hatte — „was können Sie mir Gutes sagen, Zenower?" — Man sah plötzlich Zenowers echtes Angesicht. Es war hart und kalt, harter und kalter stieg es aus dem weissen Zivilkragen als aus den grünen Aufschlagen des hoch geschlossenen Blusenkragens. Unzahlige Falten gab es auf der hohen Stirn, noch viel mehr Runzeln unter den Lidern und an den Schlafen. Ja, seine Haare selbst schienen plötzlich ergraut. Es war ein alterer, strenger, besonnener Herr.

„Herr Baron — sagte der besonnene Herr — „ich habe Ihnen leider nichts Gutes zu berichten.

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