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wohlerfahrener Unteroffizier kannte er wohl jene besondere Abart menschlicher Schwachen, die manche Angehörige der Armee kennzeichnete, die phantasiereiche Schadenfreude. Langst noch bevor Taittinger rücktransferiert worden war, hatten manche Herren im Regiment ohne Wohlwollen Geschichten von ihm erzahlt, deren Unglaubwürdigkeit sichtbar war. Man beneidete ihn wegen seines Postens in Wien. Dann aber, als er wieder Soldat war wie alle anderen, begann man, sich zu fragen, aus welchen Gründen er seiner besonderen Verwendung enthoben worden war. Manches erzahlte der Bahnhofrestaurateur. Der Ober Ottokar machte Andeutungen, seitdem die Artikel in der „Kronenzeitung" erschienen. „Haben Sie ihm das Geld etwa gegeben, damit er Sie nicht in dem Zusammenhang nenne?" — fragte Zenower. „Nein", antwortete Taittinger, „was weiss er denn von mir?" — „Gibt's denn etwas, was Ihnen schaden und was er wissen könnte, Herr Baron?"

Taittinger antwortete nicht. Es war noch schlimmer, als gestern abend im Wartesaal. Er hatte tagsüber den gestrigen Abend bereits vergessen, trotz der beiden Briefe. Er bedauerte schon, dass er Zenower um Auskünfte gebeten hatte. Besser ware es wohl gewesen, man hatte, langjahrigen Erfahrungen treu, die Briefe gar nicht zur Kenntnis genommen. Es hatte sich aber dennoch etwas geandert, in der letzten Zeit, man wusste nur nicht genau, was. Man konnte sich gerade noch zur Not erinnern, wann diese Veranderung angefangen hatte: man konnte sich genau erinnern: sie war in dem Augenblick eingetreten, in dem Taittinger den rasierten Kopf der Mizzi Schinagl erblickt hatte. Ja, so war es.

Es war alles so schwierig und so heillos verworren! Selbst, wenn er die Kraft besessen hatte, Zenower

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