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zu den Sandbergen führte. Es schien ihm bedeutsam, dass heute der erste Schnee fiel. Munter ging er durch den dichten weissen Schleier. Der Bahnschranken war geschlossen, er musste lange warten. An jedem andern Tag hatte er die Bahn „langweilig" genannt. Heute aber wartete er sogar geniesserisch. Er hatte das Gefühl, man würde starker eingeschneit, so, im Stehen. Ein endloser Schleppzug rollte vorbei. Was wohl in diesen stummen Waggons enthalten sein mochte? Waren's Tiere, Holz, Eierkisten, Getreidesacke, Bierfasser? Was mir doch für Gedanken heute kommen! — sagte sich Taittinger. Es gibt so viele Dinge auf der Welt, von denen unsereins keine Ahnung hat! So Leute, wie der Zenower, dessen Mutter eine Köchin war und die im Waisenhaus aufgewachsen sind, wissen sehr viel. Der Schleppzug nahm noch immer kein Ende. Die Güterwagen konnten auch Gepack enthalten, wie damals die vielen Koffer der persischen Majestat, die so spat angekommen waren. Der charmante Kirilida Pajidzani fiel Taittinger ein. Was machte der jetzt, in Teheran? Vielleicht schneite es dort auch. Glücklich war dieser Pajidzani. Er hatte keine Affare auf dem Gewissen, keine Mizzi Schinagl, keinen langweiligen Gousin Zernutti, keine rekommandierten Briefe, keinen Oekonomen, keinen Gutsverwalter! — Jetzt war der Zug vorbei, der Bahnschranken ging in die Höhe, als kampfte er langsam, mühselig gegen die leichte Last des Schnees. Ich werde ihm erzahlen, beschloss Taittinger, in dem Augenblick, in dem er die zwei Fenster der Gaststube durch den Schnee aufleuchten sah.

Zenower sass schon da, er las in den bunten Heftchen, Taittinger erkannte sie vom Eingang aus. Er griff in die Manteltasche, unwillkürlich, er dachte, es waren seine Heftchen, die dort auf dem Tisch Zenowers

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