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stand auf, er setzte sich wieder. Er griff nach dem Blusenkragen.

„Bleiben Sie ruhig, Herr Baron" — sagte Zenower. „Ich habe vorlaufig alle Büchln in den hiesigen Tabaktrafiken zusammengekauft". Und er zog einen grossen Packen aus der Tasche. „Man muss überlegen. Aber ich sehe keinen Ausweg. Um deutlich zu sein: dieser Lazik ist nicht schüchtern. Er schreibt: „die hohe Kuppelei" zum Beispiel. Man könnte glauben, sehr hohe Persönlichkeiten, auch Sie, Herr Baron, seien einfach Nutzniesser. Es ist schrecklich."

Er schwieg lange. Taittinger trank hastig, aber in kleinen Schlückchen. Er hatte das Bedürfnis, wenigstens die Hande nicht untatig zu lassen. Er wollte etwas sagen, etwas weitab Liegendem gewissermassen mit Worten entfliehen. Aber gegen seinen Willen sprach er die schreckliche Phrase aus, die unaufhörlich in seinem Hirn klang: „Ich bin verloren, lieber Zenower!"

Zenowers traurige Augen ertrug er jetzt ganz ohne Mühe. Sie waren sein Trost, sein einziger. „Verloren, Herr Baron, das ist es nicht. Sie kennen nicht Verlorene. Die Welt, in der Sie leben, verzeihen Sie, ist nicht die Welt, in der man wirklich verloren sein kann. Die wirkliche Welt ist sehr gross, und sie hat ganz andere Möglichkeiten der Verlorenheit. Aber es ist ja noch nichts, auch in Ihrem Sinne, nichts verloren. Sie sind nur gefahrdet. Dieser Journalist ist gewiss gefahrlich, aber sehr dumm. Es muss leicht sein, ihn unschadlich zu machen. In die gute Gesellschaft kommen diese Heftchen gewiss nicht. Was die Leser betrifft, ist es ganz gleich. Aber die Gefahr besteht, dass der Verfasser selbst zu den Herrschaften kommt — wie er zu Ihnen gekommen ist. Ich glaube nicht, dass Andere ihm auch Geld geben. Aber er selbst hegt derlei Hoffnungen. Er kann sich mit Recht auf Sie berufen."

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