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einen Salon gehore. Dennoch konnten sie sich jetzt genau denken, wie er leiden musste, dank jener soldatischen Solidaritat, die aus Schwadronen und Regimentern eigentlich Familien macht, aus Vorgesetzten Vater oder altere Brüder, aus Untergebenen Söhne, aus Rekruten Enkel, aus Wachtmeistern Onkel und Oheime und aus Korporalen Vettern. Es wurde still in der Kantine, und die Karten lagen reglos und spiegelblank auf den Tischen.

Der Oberst indessen schwieg plötzlich, und sein Schweigen war noch fürchterlicher als vorher sein Geschrei. Er hatte seine Stimme und seinen Sprachschatz erschöpft. Er, auch er, fühlte seine Kniee frieren und wanken, er musste sich setzen. Er vergrub den Kopf in beiden Handen und sagte mehr zu seinen Papieren auf dem Schreibtisch als zu Taittinger: „Der Abschied, Herr Rittmeister! Der Abschied, sag' ich! Ich will kein Ehrengericht! Hören Sie! Ich will mitteilen, dass Sie den Abschied genommen haben. Der Regimentsarzt, der Doktor Kallir, ich hab schon mit ihm gesprochen, weiss genau, wie schlimm es um Ihre Gesundheit steht. Ihre Nerven sind angegriffen, Sie haben den Verstand verloren. Den Abschied! Ich wünsche keine Transferierung mit dieser Conduitenliste, verstehen Sie, Herr Rittmeister?"

Der Rittmeister Taittinger stand auf: , Jawohl, Herr Oberst! Ich werde morgen um den Abschied bitten!"

Dem Obersten wurde weh ums Herz. Er wollte aufstehn, er fühlte sich zu schwach. Er streckte Taittinger die Hand über den Tisch hin und sagte: ,,Leb wohl, Taittinger!"

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