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bin ich mit meinen Büchln zu dem Grafen W. gegangen, gelahmt ist er jetzt, Gott sei Dank, eine himmlische Gerechtigkeit gibt's noch. Und ich red' mit ihm, wie ich seinerzeit mit Herrn Baron gesprochen hab'. Aber der Herr Graf hat leider noch einen gesunden Arm, und den streckt er aus und klingelt, und der Diener kommt, und der Graf sagt: den Sekretar, und der Sekretar kommt, und der Graf sagt: behandeln Sie den Herrn, wie es sich gebührt. Ich sprech' ahnungslos, ein unschuldiges Kind, mit dem Sekretar — und wie ich nach Haus' komm, steht der Rothbucher von der Brigade da und sagt: Lazik, ich muss Dich verhaften! — Also, kurz und gut, die Büchln sind beschlagnahmt und verboten, aus der Zeitung schmeissen's mich hinaus, jetzt leb' ich nur noch von den Jüngln drüben, sie sind auch von der Brigade!"

„Schlimm, Herr Redakteur!" — sagte Taittinger.

„Herr Baron sind noch so lieb, mich so zu betiteln" -—- sagte Lazik, Tranen glucksten schon hörbar in seiner Kehle. „Wenn ich mich revanchieren darf: ich hab' hier so eine kleine Vertretung von Medikamenten". Er zog Tübchen und Pulverchen aus den Taschen. — „Man ist schlaflos, manchmal, ich weiss, Herr Baron, und der Doktor verschreibt's nicht!"

In diesem Moment erhoben sich die sechs Manner, grüssten mit den ernsten steifen Hüten, und der letzte sagte: „Entschuldigung!" steckte die Tuben und Pulver in die Tasche und befahl Lazik: „Komm!" — Lazik erhob sich, verbeugte sich und folgte den Mannern.

Der Kellner kam an den Tisch. „Bitte um Verzeihung, Herr Baron, ich soll vom Herrn Oberinspektor Sedlacek. (Herr Baron haben ihn nicht erkannt, sagt er), ausrichten, dass der Redakteur Lazik mit Kokain handelt und die Polizei benützt ihn und — und, sollt' ich sagen, dass Herr Baron ihn nicht unterstützen sollten!"

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