Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

warteter Kraft. Aus Verlegenheit kaufte Taittinger fünf Pfeifen. Die Hausmeisterin fragte, ob sie Tabak holen dürfe. Aus Verlegenheit sagte er: „ja, bitte, danke vielmals!" — Ob die Mizzi nun hier bleiben wollte? — stammelte der Alte. „Nein!" entschied Magdalene Kreutzer. Es war langst beschlossen. Die Mizzi wohnte, um sich ein bisserl „zu renovieren" vorlaufig im Hause der Kreutzer, Klosterneuburgerstrasse. Sie hatte auch gedruckte Visitkarten im Pompadourtaschchen, sie kramte eine hervor, gab sie dem Taittinger und sagte: „Nicht verschmeissen, Herr Baron, wir erwarten Sie morgen, Sonntag, dritter Stock links, Tür 21, nicht vergessen, nachmittag fünf. Bitte, nicht zu spat kommen, Herr Baron!" Damit verabschiedete sie Taittinger. Er verneigte sich, sagte dem Fiaker die Adresse der Kreutzer, bezahlte die Fahrt der Frauen im Voraus und verlor sich in der nachsten Seitengasse, wo ihm eine Caféterasse tröstlich entgegenwinkte.

Er verschmiss die Adresse nicht, er vergass auch nicht die Stunde, er hielt alles Abgemachte ein, wie immer. Mit einiger Bangnis stand er am Sonntag vor der Tür 21, roch er Sauerkraut, Katzen und trocknende Kinderwasche, hörte er Stimmen aus allen Zimmern, unter, über, neben sich, auch die Stimme der Mizzi unterschied er jetzt. Er zog entschlossen an der Klingelschnur, er trat unmittelbar in ein Zimmer, das aus rotem Plüsch, grünem Tischtuch, gelben Vasen, Torten, Orangen, Kaffeetassen und einem enormen Guglhupf bestand. In sommerlichen weissen, schwarzgetupften Kleidern sassen beide Frauen, wie Schwestern, da. Schwarz die eine, goldblond die andere. Er tat Alles, was sie ihm befahlen: er ass Guglhupf, schleckte Eingemachtes, trank Kaffee, hierauf Himbeerwasser, rauchte eine Trabucco, obwohl er nur Zigaretten

Sluiten