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vertrug, hörte zu, verstand nichts, dachte auch nichts und bekam Sodbrennen, Er entschloss sich, nach der Toilette zu fragen, wurde in die Küche geleitet, in einen unerkennbaren Raum gesperrt, begnügte sich damit, Wasser aus der Blechkanne in die Muschel zu giessen und wieder hinauszugehn. Er hatte sich kaum wieder hingesetzt, als die Klingel ertönte. Ein Ungeheuer trat ein, nicht von dieser Welt. Es erinnerte an einen Kutscher, an einen Schlachtermeister und ein angekleidetes Monument. Es war Ignaz Trummer, der Freund der Magdalene Kreutzer. So steilte er sich vor, und von Allem, was er im nachsten Augenblick noch hersagte, mit einer Geschwindigkeit, die weder seinen körperlichen Ausmassen, noch seiner grollenden Stimme entsprach, verstand Taittinger nur, dass er sich sehr geehrt fühle. Er ass, trank, sprach, rauchte, trank, ass und sprach. „Wos habt's denn nur?" — fragte er schliesslich. „Und fahr ma endli aussa?" — „Um Gottars wölln!" — rief er ohne Grund von Zeit zu Zeit und dann wieder: „Haarfix no amoi!" — Es war nicht mehr einfach der Wiener Dialekt. Es war, wie wenn ein Bar den Versuch gemacht hatte, italienisch zu sprechen.

Die Pferdebahn war überfüllt, der Trummer, Haarfix no amoi, bestand darauf, dass sie zu Fuss in den Prater gingen, ins „Geschaft", — er meinte das Karussell. Gehorsam schritt Taittinger neben dem Ignaz dahin, die Frauen gingen voran. Wenn man sich an den Dialekt gewöhnte, konnte man bald Einiges begreifen. Trummer kannte die grosse Welt, er war in der Tat einmal Kutscher gewesen, beim Grafen Zamborski. Nach dem Tode des Alten war er Pferdehandler geworden. Dann hatte er leichtsinnig gehandelt und einer militarischen Pferde-Assentkommission Schwierigkeiten gemacht, einem Freunde zuliebe, und ein

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