Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

sie ihre Gedanken auch vor der Kreutzer aus. Sie erntete Zustimmung. Den Bankert erwahnte die Kreutzer. Es war Taittingers Pflicht, Mutter und Sohn zu erhalten. Ignaz Trummer kam herbei. Er war der gleichen Meinung. „Alle Menschen san gleich von dieser Pramisse ging er aus. Unseresgleichen wird „vurgeladen", wann er kane Alimenter zahlt — und ujegerl, was noch für Tanz! Zarwuzeln kennt ma si! Trummer dachte an seine drei unehelichen Kinder. Was für Scherereien! Ihn hatten die Mütter natürlich geklagt. In zwei Fallen war es ihm gelungen, die Vaterschaft abzuleugnen. Das dritte Kind, ein Madchen, hatte er bei seiner alten Tante in Krieglach untergebracht. Da war es in einen Waschkessel gefallen und verbriiht. Derlei „Sperenzln" machte man den noblen Herren nicht. Es war nur selbstverstandlich, wenn der Baron das Wachsfigurenkabinett der Mizzi zum Prasent machen tat! Und das war' noch auch für all das Ausgestandene eine mittelmassige Entschadigung.

„Ich lieb ihn halt, immer noch!" — gestand die Schinagl. Sie liebte ihn in der Tat. Manchmal glaubte sie, dass sie dem Taittinger noch einmal folgen könnte, wie einst, vom Vater fort in die Herrengasse und hierauf ins Haus der Matzner gehen und ein Kind haben und Unglücksperlen bekommen und noch einmal eingesperrt werden. Sie bereute nichts von all dem. Auch das Heimweh nach ihm, seinen Handen, seinem Geruch, seinen Nachten, seiner Liebe zehrten an ihrem Herzen. Sie verlangte nach ihm; und es erschien ihr selbst merkwürdig, in klaren Augenblicken, dass ihr dieses Verlangen nicht allein die Liebe befahl, sondern auch Rachsucht. Vergeltung wollte sie üben. Sie gehorte zu Taittinger. Weshalb blieb er ihr fern?

Sie wusste, dass er am Vormittag im Prater zu spazieren, pflegte; sie machte sich einmal auf, um ihm

Sluiten