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Enttauschung, die sie selbst ankündigten: der Baron wird alt werden, vielleicht auch ein bisschen krank. Oh, nicht viel! Vielleicht eine ganz kleine, vorübergehende, Pflege erfordernde Lahmung. Dannpflegt man ihn, gehort ihm ganz, nicht nur so, sondern auch als Opfer. Dann wird er immer alter, und er braucht die Mizzi — und dann wird sie seine Frau. Eine Nacht lang war sie schon einmal Grafin gewesen. Die letzten zehn Jahre ihres Lebens konnte sie ganz gut Baronin sein.

An einem dieser Tage bekam der alte Schinagl — da er noch Vormund seines Enkels war — vom Direktor der Grazer Anstalt die Verstandigung, dass man nicht mehr in der Lage sei, den Xandl zu behalten; er müsste sofort nach Wien, zur Mutter, oder sonst irgendwohin. Weder sein sittliches Betragen, noch sein Fleiss, noch auch seine Begabung würden ihm gestatten, noch eine andere Anstalt, in der Steiermark wenigstens, zu besuchen. Der Alte schickte den Brief seiner Tochter. Sowohl die Magdalene Kreutzer, als auch der Trummer waren der Meinung, dass ein Kind zur Mutter gehore und ein Bankert niemals in eine Anstalt. In die Lehre sollte er einfach, da konnte etwas Anstandiges aus ihm werden. Es war übrigens ein Wink des Himmels, ein Fingerzeig Gottes, wie's geschrieben steht und der Katechet immer schon gesagt hat. Der Vater war hier, an Ort und Stelle. Dem sagt man nix. Der Bub' kommt einfach her. Dann schickt man ihn zum Herrn Baron, am besten morgens. Da bin ich, was soll ich nun machen? Da bin ich, Herr Vater! Vielleicht schickt er ihn aufs Gut, wer kann's wissen? Der Baron hat manchmal so Launen, Himmel- sakra no amoi!

Eine Woche spater, am Morgen, als Taittinger das Hotel verlassen wollte, meldete man ihm den jungen Mann, Schinagl. Der grausliche Junge hatte einen

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