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Es war eine Weile still. Dann sagte Xandl plötzlich: „Geh' ma, Mizzi!" und erhob sich.

„Ich muss auch fort!" — sagte Taittinger, sah auf die Uhr und erhob sich. Er nahm den Hut und ging zuerst.

„Gib mir das Geld!" — sagte Mizzi zu ihrem Sohn auf der Strasse. „Fallt mir grad' ein!" rief Xandl. „Son Hunderter is nix für Frauenzimmer wie Du!" Er ging noch neben ihr ein Stückchen weiter, aber bei der nachsten Querstrasse bog er ein, ohne ein Wort zu sagen. „Xandl, Xandl!" rief Mizzi. Er wandte sich nicht um. Sie ging zu Fuss, durch die Rotenturmstrasse, am Franz-Josephskai musste sie sich setzen. Es war still um diese Stunde. Man hörte das gute Murmeln der Donau hinter den dichten Goldregenbüschen. Zutrauliche Amseln kamen zur Mizzi auf die Bank. Sie kamen um Atzung, den Strassenmusikanten ahnlich, die einsammeln gehn, nachdem sie ihr Liedchen gespielt haben. Mizzi erhob sich, sie wollte im Café nebenan einen Kipfel holen, um die Vogel zu füttern. Sie hatte für Vogel die Zartlichkeit aller kleinen Frauen, deren rührselige Dankbarkeit für die Zutraulichkeit der Tiere. Sie zerbröckelte langsam und sparsam einen Kipfel, um die Amseln möglichst lange in der Nahe zu wissen. Sie konnte heute nicht allein sein. Sie wollte auch schnell zur Kreutzer und zum Trummer zurück. Sie sprach leise zu den Amseln. Sie erzahlte ihnen, wie schlimm der Xandl sei, seit dem Augenblick seiner Ankunft. (Und so goldig is er gewesen, wie er zur Welt gekommen is — und spater auch, wie er noch die Locken g habt hat. Und so g'freut hat's mi, wann er mir Mutter gesagt hat. Und jetzt sagt er mir nimmer

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