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„An Murd hat er begangen!" sagte Trummer — „aber Gott sei Dank: an mir. Und i leb' noch! I leb' noch lang!"

„Wieso, einen Mord?" fragte Taittinger. „Geschossen hat er halt!" sagte die Leni. Und sie erzahlte, noch einmal, das Trummer das restliche Geld vom Hunderter dem Xandl abgenommen hatte; den Revolver hatte aber Xandl behalten. Vorgestern Abends nun, wie der Trummer das Geld vom Karussell, wie gewohnt, zusammenzahlt und sich nach Mitternacht auf den Heimweg macht, kommt ihm der Xandl entgegen und verlangt nicht nur sein Geld, sondern einen ganzen Hunderter. Der Trummer holt aus zum Schlagen. Da zieht der Xandl den Revolver und sagt: Hande hoch. Aber der Trummer, der hat noch nie Angst vor so einem Hascherl von Rauber gehabt und gibt dem Xandl einen Stoss, der Bub fallt hin, und der Schuss geht los, und nun schiesst der Xandl, wie ein Wilder, noch die anderen Patronen ab, so platt auf der Erde liegt er und schiesst hinauf, und da ist auch gleich die Polizei da. Und jetzt sitzen wir alle ,,in der Tinten".

„Lesen's denn gar nie a Blattl?" fragte Trummer. Er war beleidigt. Seit gestern stand die ganze Geschichte ausführlichinderZeitung; auch sein Verhör im Polizei kommissariat Leopoldstadt. Heute hat ihn so ein Journalist sogar gezeichnet, und sein Portrat kommt morgen in die Oeffentlichkeit. So wars. Die Mizzi sass den ganzen Tag auf der Polizei. Es wird ein grosser Prozess werden, hat der Herr Kommissar gesagt, und die Delikte — „Dalikter" sagte Trummer — hiessen: versuchter Raubüberfall und Mordversuch. Auch die Mizzi ist verhort worden und sie hat ausgesagt und erzahlt, wer der Vater ist. — Und da steht's auch schwarz auf weiss in der Zeitung — Trummer holte ein Blatt heraus und deutete auf einen Satz. Taittinger

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