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las: „Der junge Attentater is die uneheliche Frucht einer echt romantischen Liebesbeziehung zwischen der jungen Mizzi Schinagl und einem Dragoneroffizier von Adel, der zur besten Wiener Gesellschaft gehort, einem Baron ..." Hier kamen drei Sterne.

Der arme Taittinger blieb versteinert sitzen. „Hatten's nur nicht dieses Sündengeld gegeben, Herr Baron!" — sagte die Kreutzer. Sie hatte sich fest vorgenommen, dem narrischen Baron die Wahrheit zu sagen. Sie steilte alles Fürchterliche dar, das nicht nur den Buben, sondern auch die Mizzi und den Taittinger selbst erwartete, wenn es zum Prozess kam. Der Advokatursschreiber Pollitzer, ein Bekannter der Kreutzer, hat alles gesagt, wie es kommen muss. In anderen Landern, in Amerika zum Beispiel, so hat Pollitzer gesagt — werden Jugendliche ganz anders vom Gericht behandelt. Aber bei uns in Oesterreich ist alles rückstandig. „Weil's wahr is!" — grollte Trummer. „Weil die Herrn kan blauen Dunst haben. Himmel — Herr-gott — Sakra — no amoi!"

Taittinger überlegte, aber er wusste ja schon langst, dass ihn noch niemals eine Ueberlegung zu irgend einem vernünftigen Ziel geführt hatte. Es galt vor Allem, die beiden loszuwerden. Er bediente sich also einer Methode, die einst, beim Militar, in vielen Fallen geholfen hatte, wenigstens eine vorlaufige Beruhigung herbeizuführen. Er erhob sich und sagte: ,,Ich werde das Nötige veranlassen!" Mit dem Bewusstsein, Alles erreicht und dem Baron eine Niederlage beigebracht zu haben, verliessen die Kreutzer und der Trummer das Hotel.

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