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über alle Frauen des Harems, und mich hat er am liebsten. Ich gedenke, noch lange Jahre zu herrschen, und ich grüsse Wien, die Wienerstadt und das WienerVolk und den alten Steffl!"

Alle klatschten. Mit hurtigem Gerassel schloss sich der Vorhang. „Diese Vision ist zu Ende!"—verkündete Trummer.

Alle Welt drang nun zum Vorhang vor. Die Verwirrung benutzte Taittinger. Er ging. Er floh.

XXX.

Langsam zuerst, vorsichtig und dann immer heftiger begannen die Zeitungen, nach langen Jahren wieder einmal von Persien zu sprechen, dem befreundeten Königreich in nahen Oriënt und von seiner Majestat, dem Schah, dessen letzter Besuch in Wien dem Volk von Oesterreich, ja, allen Vólkern der Monarchie noch in Erinnerung sein musste. Russische Aspirationen, enghsche Winkelzüge, französische Intriguen berichteten die Korrespondenten aus Petersburg, London und Paris.

Das „Fremdenblatt schickte einen Journalisten nach Teheran. Er erzahlte von persischen Sitten, persischen Frauen, persischen Garten, von der persischen Armee, von persischen Bauern. Nach einigen Artikeln glaubte sich ein Wiener ebenso heimisch in Teheran wie in Döbling, Grinzing, in der Leopoldstadt und am Alsergrund.

Nichts steht in den Zeitungen über Persien, was nicht eine besondere Bedeutung hatte, eine besondere, pohtische Bedeutung. Die Politiker, die Diplomaten, die Journalisten wissen es: der Schah von Persien wird noch einmal nach Wien kommen.

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