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persischen Majestat einst eine unverzeihliche, fast irreparable Verspatung erlitten hatten. An alles erinnerte man sich. Alles grub man aus: Zeremonielle, Namen, Programm des Hofballs, des Empfangs, die Offiziere des seinerzeit an der Franz-Josefsbahn gestellten Ehrenregiments, die Oberstenuniform des persischen Eliteregiments, dessen Inhaber der Kaiser war. Man erinnerte sich auch an den Rittmeister Baron Alois Franz von Taittinger, der seinerzeit, zwecks besonderer Verwendung, von seinem Regiment detachiert gewesen war. Und einer der besonders eifrigen Beamten, Werkzeug des Schicksals und ahnungslos, wie die Werkzeuge des Schicksals sein sollen, folgte gewissenhaft den Spuren, die Taittingers Taten und Untaten hinterlassen hatten, und berichtete getreulich, was er erfahren hatte, der Polizei. Auch hier gab es eifrige Werkzeuge des Schicksals, und sie schickten Berichte an das Kriegsministerium.

Um jene Zeit befand sich der Akt Taittinger in den Handen des Kriegsministerialrats Sackenfeld. Schon war er im Begriff gewesen, die Ueberprüfungskommission zu bestimmen und das Datum, an dem sich der Rittmeister vor ihr prasentieren sollte, als er den Bericht bekam mit der Ueberschrift: „Streng geheim, betrifft Taittinger". Er ging mit dem Akt und dem Bericht zum Oberstleutnant Kalergi, in den linken Trakt. Es war beiden Herren klar, dass man jetzt, im Augenblick, an Taittingers Gesuch nicht denken dürfe.

Man musste es dem Baron sagen. Oberstleutnant Kalergi schnallte den Sabel um und ging.

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