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Er traf Taittinger im Hotel; einen verbitterten, veranderten und, wie es Kalergi schien, sehr schnell gealterten Taittinger. Das runde Tischchen in der Hotelhalle, an dem er sass, war von einem riesigen viereckigen Plakat überdeckt, das der Baron bekümmert studierte. Er erhob sich schwerfallig. Obwohl Taittinger keinen Stock hatte, schien es Kalergi, als stützte er sich auf einen unsichtbaren Stock. Kalergi setzte sich. Taittinger unterliess die übliche Frage nach Wohlergehn und Gesundheit und Frau.

,,Du kennst ja mein ganzes Leben, Kalergi"—begann er sofort. „Du weisst ja die blöde Geschichte mit der Schinagl und dann die Affare. Und von meinem Sohn hab' ich Dir auch erzahlt. — Jetzt also, vor zwei Wochen, hab' ich Alles geregelt. Ich hab' das Panoptikum bezahlt, Du weisst, das Neue Welt-BioscopTheater. Ihr Sohn, das heisst: mein Sohn, Xandl heisst er — das wirst Du auch wissen, ist wegen Raubmordversuchs, glaub' ich, eingesperrt —

„Ah, die Geschichte!" — sagte Kalergi. „Die hab' ich gelesen!"

„Ja, also!" — fuhr Taittinger fort. „Jetzt hab' ich natürlich, bevor ich wieder in die Armee geh', entschieden Schluss machen wollen mit den alten blöden Geschichten. Und jetzt aber, vor einer Viertelstund' eben bringt mir der Trummer, es führt zu weit, Dir zu erklaren, wer er ist — aber ist ein Freund der Mizzi — dies Plakat — und morgen wirds in allen Zeitungen stehn an allen Wanden kleben." Taittinger schob das Plakat dem Oberstleutnant Kalergi zu, der las:

„Das Neue Welt-Bioscop-Theater zeigt aus Anlass der Wiederkehr Seiner Majestat des Schahs von Persien, naturgetreu gestellt und nachgebildet:

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