Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

„Nur einen, Herr, eine Frau!"

„Was für eine?"

„Herr, sie war Deine Geliebte, eine Nacht. Und ich hatte die unermessliche Ehre, ihr Dein Geschenk zu überbringen."

„Denkt sie noch an mich? Hat sie von mir gesprochen?"

„Ich weiss es nicht, Herr! Sie hat nicht von Dir gesprochen."

„Was hast Du ihr damals geschenkt?"

„Die schönsten Perlen, die ich in den Kisten gefunden habe. Es war ein würdiges Geschenk. Aber . . ."

„Aber?"

„Sie hat es nicht behalten. Ich habe die Perlen gestern im Schaufenster eines Ladens gesehn. Ich habe sie zurückgekauft."

„Und wie ist die Frau?"

„Herr, sie ist nicht wert, dass von ihr gesprochen werde."

„Und damals? War sie damals mehr wert?"

„Damals, mein Herr, war es anders. Eure Majestat waren jünger, auch damals sah ich, wer sie war. Ein armes Madchen. Nach den Sitten des Westens eine kaufliche Ware."

„Sie hat mir aber damals gefallen!"

„Herr, es war nicht dieselbe; es war nur eine ahnliche!"

„So bin ich also blind?"

„Wir sind alle blind" — sagte der Obereunuch.

Dem Schah ward es unbehaglich. Er schob den Honig, die Butter, die Früchte beiseite. Er dachte nach, das heisst, er gab sich den Anschein, als dachte er nach, aber sein Kopf war leer, ein ausgehöhlter Kürbis.

„So, also, so!" — sagte er. Und dann: „Sie hat mir dennoch Freuden gegeben!"

Sluiten