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3. Das freie Kinderspiel ist als Manifestation des Geisteslebens mit dem Traum auf eine Linie zu stellen. Es bringt mittels der Verhüllungs-psychismen, deren sich auch die Traumarbeit bedient, die unbewussten (resp. vorbewussten) Wünsche, Neigungen und Bestrebungen des Kindes zur Darstellung.

4. Mit den Verhüllungspsychismen rechnend, kann man von dem manifesten Spiel zu dem latenten Spielinhalt kommen, der engstens mit der Konflikssituation, in der sich das Kind befindet, zusammenhangt.

5. Analog der Traumanalyse ist auch eine Spielanalyse möglich.

6. Die durch Melanie Klein für eine Spieltechnik gegebenen Richtlinien sind im Allgemeinen richitig.

7. Die Spielanalyse ist eine Form von Psychotherapie, die wertvolle Dienste bei der Behandlung von Kindern mit neurotischen Erscheinungen leisten kann.

8. Mit wöchentliohen Spiel-Analysen können befriedigende therapeutische Resultate erreicht werden.

9. Auch das junge Kind kommt, im Gegensatz zu den Auffassungen von Anna Freud, zu einer sogenannten Uebertragung von Gefühlsbeziehungen.

10. Hierzu ist es notwendig, dass der Psychotherapeut sich hinsichtlich des Kindes jeder direkten padagogischen Beeinflussung enthalt.

11. Gesprochene Deutungen werden von jungen Kindern oft nicht verstanden.

12. Es ist zu empfehlen bei diesen Kindern anstatt gesprochener, g e s p i e 11 e Deutungen anzuwenden. Der Wert derselben musz jedoch noch naher geprüft werden.

13. Oedipale Strebungen können sich sdhon lange vor dem dritten Lebensjahr kenntlich machen.

14. Auch die Bildung der Ueber-lch-funktion beginnt viel früher als gewöhnlich angenommen wird.

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