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standigen hervorgehoben werden müssen, da sie ja einen krankhaften Querulantismus annehmen. Was die Sachverstandigen zur Begründung anführen, sind Erscheinungen, die genau ebenso bei einem rechthaberischen, reizbaren und nebenbei durch seinen Beruf nicht an Widerspruch gewöhnten Menschen vorkommen. Gegen Wahnkranke sind artzliche Massnahmen, gegen beleidigende nud bedrohende Ausserungen einer Krakehlers strafrechtliche erforderlich. (Es wird wohl jeder Gutachter schon erlebt haben, dasz sich bei der Untersuchung eines der Krankheit verdachtigen Menschen manches, was scheinbar wahnhafte Ideen waren, sich als sehr harmlos herausgestellt hat; ein Grund mehr um auf einer gründlichen Untersuchung des zu Begutachtenden zu bestehen. Herr Dr. Schnitzler hat sich, das geben auch die 3 Sachverstandigen zu, in der Diagnose „greisenhafte Abtakelung” (besser ware wohl der Ausdruck „greisenhafter Abbau gewesen) geirrt; weil er Herrn Tonnet nicht untersucht hat. Den etwa gewundenen Aussdruck, dasz Herr Tonnet Störungen bei der Benutzung seiner intellektuellen und kritischen Funktionen Mangel gezeigt habe und deshalb Herr Dr. Schnitzler genügenden Anlasz auf die Störungen zu schlieszen hatte, kann ich nicht geiten lassen. Ich gebe allerdings zu, dasz die Annahme eines geistigen Abbaus wohl für Herrn Dr. Schnitzler nicht den Ausschlag gegeben hat, sondem die Annahme eines krankhaften Querulantismus. (Ik moest opgeruimd worden.) Wahrend Herr Dr. Schnitzler nur einer kurzen gerichtlichen Verhandlung beigewohnt hat, ohne sich selber durch Fragen an der Klarung zu beteiligen, (Klarung?! hij zweeg opzettelijk. Ik moest opgeruimd worden) habe ich Herrn General Tonnet mehrere Stunden eingehend untersucht und das Ergebnis meiner Untersuchung in meinem Gutachten niedergelegt. Ich kann nicht verstehen, warum die Sachverstandigen nicht zu meiner Auffassung des Herrn Tonnet Stellung genommen haben, um mich zu widerlegen. Zumindestens hatte man erwarten sollen, dasz sie zu der überzeugung gekommen waren ,dasz der Fall sehr schwierig zu beurteilen ist. Die Schluszfolgerung, auf einer persönlichen Untersuchung zu bestehen, eventuell Herrn General Tonnet, wenn er sie abgelehnt hatte, durch das Gericht dazu zu zwingen, ist meines Erachtens unver-

meidlich.

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