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hmterlassen, der zum Ausdruck bringen sollte, wie nichtig, ungerecht und unvollkommen sie hienieden aJJes gefunden habe, so dass sie gern scheide.

Aber die Mutter widersetzte sich dem edlen Ziel der baldigen Verklarung. Sie batte dafür gar nichts übrig und tat unter Vorwürfen und Schelten das Zunachstbegende. Mit Lebertran und Arsen rückte sie ihrer rochter zu Leibe: „Schön bist du nicht, reich bist du nicht. Wenn du mir dazu auch noch spindeldürr bleibst wird dich ein Mann nicht einmal anschauen!" Ein Mann! Die Mutter redete von einem Mann, wahrend der Tochter ganze Sehnsucht nach nichts sonst stand als nach zwei unrettbar angegriffenen Lungenflugeln!

Ob der Lebertran den Umschwung ihrer Ziele mit sich brachte oder eme Wiener Sensation — ein Dollarmillionar hatte einen Wiener Mannequin geheiratet — ist nicht ganz ersichtlich. Jedenfalls wollte Johanna plötzlich kemeswegs mehr dahinsiechen, und sie wurde der ochwindsucht genau so untreu wie zuvor ihrem Numa rompibus. Zwar war es Johanna nicht, wie man annehmen sollte, urn den Dollarmillionar zu tun, sondern die Heldin dieser wahren Begebenheit fiel ihr eines lages ein, als sie vor Stone und Blyth in der Karntnerstrasse stand. Jedes andere Madchen würde sich vielleicht dieses oder jenes der ausgestellten Modelle gewunscht haben; aber Johanna wurde ganz unvermittelt von einer heftigen Eitelkeit und Besitzgier erfasst und, wie immer, kannte sie in ihren Wünschen kein Mass. Sie wollte alle Kleider - alle. Da sie aber auch den unvernünftigsten Wünschen und Zielen in ihren Cjedanken so etwas wie eine reale Grundlage zu geben bemuht war, entstand vor der glanzenden Spiegel-

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