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mogelte und schmuggelte sich gerade so durch, und jeden Tag konnte sicks kerausstellen, dass sie keine Ahnung vom Unterricktspensum katte.

Und wieder kam eine neue Periode. Anlasslick einer Hockzeit innerkalb der hohen Aristokratie geriet Jo-

kanna als Zusckauerin in die Sckottenkircke an der r reyung.

Sie stand zum erstenmal in einer katkoliscken Kircke, zudem in einer, die mit kockzeitlickem Pomp erfüllt war. Aber sie folgte weder der Predigt nock dem Trauungszeremoniell mit Aufmerksamkeit. Die Atmospkare der Kircke, das Orgelspiel, die Ckorgesange, der betaubende Geruch des Weikrauckkessels - das alles benakm ikr den Atem. Als Brautpaar, Hockzeitsgaste und Zusckaner langst die Kircke verlassen katten stand sie nock lange an eine Sanle geleknt, weltverloren im Dnnkel. Etwas Grosses, Unbekanntes stürmte anf sie ein. Mit nnsickern Sckritten ging sie von Altar zu Altar, sak die vielen Yotivtafeln vor dem Gnadenbild des Heiligen Judas Tkaddans. Von ikm wnsste sie sckon durck ikre ckristlicken Mitsckülerinnen. Auck die unter iknen, die an gar nickts glaubten und gar nickts luelten auf den keiligen Judas Tkaddaus sckworen alle. Er wird in österreick besonders verehrt als Heller in aussergewöknlick sckweren und koffnungslosen Fallen. Jokanna füklte sick eigenartig und tief angezogen von dem blassen, kimmelgewandten Gesickt des Heiligen, der, ein Yerwandter Ckristi, diesem immer sekr ahnlick dargestellt wird. Sie drückte s!Ck sckeu in die kleine Türniscke, die zum Nebena ar fuhrt. Zu setzen traute sie sick nickt. Sie gekort ja mekt kierker. Da aber schien ikr das Gesickt des eiligen zuzulackeln, und sein Bliek zog sie aus ikrem

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