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fahrt mit dem Finger über die Tischmitte, als ziehe er einen Grenzstrich zwischen sich und der Atmosphare des Hauses.

,.Es riecht überhaupt so ekelhaft hier", kommts wieder von der Ofenecke her.

Stadler antwortet nicht. Aber Johanna kennt dieses Schweigen. Es ist intensivstes Zuhören.

,.Ich meine natürlich keinen richtigen Geruch", spricht sie weiter, „aber ich kanns am ehesten mit einem Geruch vergleichen. Ach, es ist scheusslich schwer, das alles zu sagen. Aber ich glaube, Sie müssen das auch schon manchmal gehabt haben."

„Was denn?"

„Dieses merkwürdige Gefühl, eigentlich viel schlim-

mer als Abneigung viel schlimmer es ist

schon mehr so etwas wie Hass."

„Hass gegen wen?" fragt er weniger erstaunt als sachlich.

«Gegen die eignen Angehörigen."

„Wie meinst du das?"

„Wenn ich Ihnen das nur richtig erklaren könnte "

es stöhnt nun fast aus der Ecke, und obwohl Stadler nicht zu Johanna hinschaut, sieht er sie vor sich, wie sie sich mit ihren zehn Fingern in das ohnehin unordentliche Haar fahrt und so, die zehn Finger im Haar, mit hilflos geweiteten Augen dasitzt, „aber ich kann Ihnen das einfach nicht erklaren. Ich halte sie — meinen Bruder — meine Eltern, einfach nicht aus. Vielleicht verstehen Sie mich, wenn ich Ihnen sage, dass ich mit allen Vieren ausschlagen könnte, wenn von ihnen jemand mich anrührt oder nur in meine Nahe kommt. Ich vertrag nicht einmal die Luft, die um sie ist. Mir ist, als gehe ein abstossender Geruch von ihnen

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