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etwas Entscheidendes. Ihre Rolle ist damit bei dem Kind zu Ende. Ihre Rolle ist nun die aller Mütter auf Erden: Verzicht.

Als sie wieder in ihrer Weise zu denken vermag, begmnt sie augenblicklich zu jammern, wie sie nie Zeil habe, an anderes zu denken als an das Geschaft. Da hatte man ihre Johanna in der Schule zum Aufsagen ausersehen, und statt dass sie, als Mutter, vorn in der ersten Reihe sitzt und stolz ist, weil sich endlich einmal das teure Schulgeld rentiert und sie sich mit ihrer Johanna sehen lassen kann, statt dessen probiert sie zu Hause der dicken Frau Wagschal und deren Tochter Mieder an!

Dass aber ihre Johanna vor Pfeil — Pfeil — aufgesagt hatte und von ihm mit der Medelsky verglichen worden war, das benahm Frau Deutsch fast den Atem. Der Vater hingegen begann wieder von dem angebrannten Kraut zu essen und nahm Johannas Erzahlung ziemlich nüchtem auf. Er wechselte mit dem sich ebenfalls gar nicht aussernden Josef Stadler einen vielsagenden Bliek.

Wahrend die Mutter wieder zu wehklagen beginnt: wenn man das doch nur vorher geahnt hatte! Wenigstens ein neues Kleid hatte man dem Kind machen konnen. Hatte ihre Tochter nötig, vor Pfeil in einem

leid zu stehn, das in den Nahten schon glanzte! „Das stimmt nicht!" stichelte der Bruder Leo - „das stimmt nicht! An den Ellbogen ist Johannas Kleid a'uch schon ganz speckig."

„Du schweig still!" herrscht ihn die Mutter an, „du wirst noch einmal einsehen lernen, was du an deiner Schwester hast! Vertrage dich beizeiten mit ihr — ich rate dir gut."

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