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weiss, wo ich wohne. Vielleicht sogar, wer ich bin. Gerade kam die Tram, und da er sah, dass ich rannte, was ich konnte, um sie noch zu erreichen, stieg er ganz langsam und umstandlich ein. Es wirkte direkt ungeschickt — aber er tat es meinetwegen. Ich hatte sonsl die I ram nicht mehr bekommen. Daran sehe ich, welchen Wert er darauf legt, dass ich pünktlich in der Schule bin. Ich darf mir nichts mehr in der Schule zuschulden kommen lassen, da er keine Nachlassigkeiten bei mir ertragen würde. Aber er soll mit mir zufrieden sein."

„Heute habe ich meine Mutter um Verzeihung gebeten. Ich fiihle mich zwar nicht schuldig in der Sache mit der Schulfeier. Ganz und gar nicht. Aber ich konnte es nicht mehr mitansehen, dass ich so glücklich bin und sie so unglücklich. Taglich fahre ich zwölf Minuten mit dem herrlichsten Menschen der Welt in der Strassenbahn zusammen, und da geht es einfach nicht, dass im selben Haus der eine vor lauter Lebenslust den ganzen Tag singen und tanzen möchte, wahrend der andere mit einer versorgten, bekümmerten Miene herumlauft, dass man denkt, er werde unter seinen Lasten zusammenbrechen.

Und da habe ich sie eben um Verzeihung gebeten, was von mir direkt grandios war; denn, wie gesagt, ich fiihle mich in keiner Weise schuldig. Natürlich sprach ich so mit ihr, wie sies verstehn kann. Ihr die Wahrheit zu sagen, ware Wahnsinn gewesen. So umarmte ich sie und versprach ihr, ich werde ihr nun nur, nur, nur noch Freude machen. Sie sah nicht so aus, als ob sie mir das glaubte, sondern sagte ein bisschen süsssauer:

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