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Gewimmel von Kindern fiel erst am Sabbathabend auf, das zwei Stiick fehlten. Wenn das ein vorbildliches Familienleben ist, dann bin ich genau so ein Vorbild mit allen meinen Fehlern von gestern.

Dieses „schön bist du nicht, reich bist du nicht", ist ja auch so eine Art Wiegenlied meiner Mutter. Aber zum Glück habe ich immer andere Ansichten über das Leben gehabt als meine Eltern.

Und ausserdem habe ich mich immer schön gefunden. Wirklich schön. Grosse dunkle Augen zu roten Haaren, das findet man nicht alle Tage. Und ganz besonders gefallt mir meine Nase. Sie ist klein und ein bisschen stumpf. In was „Er' sich wohl am meisten bei mir verliebt hat? Ich möchte schwören, es ist die Nase.

Er findet mich schön. Das weiss ich. Und dass ich nicht reich bin — du lieber Gott, als ob solch ein auserwahlter Mensch wie er danach fragen würde, wo es um Höheres geht! Wenn ich vor ihn hintreten würde, um ihm zu eröffnen, dass ich ohne irdische Güter zu ihm komme, so würde er mich nur gross ansehen und nicht begreifen, wie ich zu ihm davon reden kann. O, ich kenne ihn und jeden Winkel seiner Seele."

Der Absender des Blickes ohne Adresse lasst Johanna irgendwann einmal beim Einsteigen in die Trambahn den Vortritt. Phlegmatisch und gewohnheitsmassig lasst er Kindern meist den Yortritt. Aber er sieht nicht einmal hin, ob es ein kleiner Junge oder ein Madel ist, was da vor ihm aufspringt.

„Seit heute früh bin ich eine Dame", wird diese zerstreute Geste in Johannas Tagebuch vermerkt, „beim Einsteigen in die Bahn blickte er sich nach mir um,

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