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machte mir eine kleine verstohlene Yerbeugung und trat zurück, um mich zuerst einsteigen zu lassen. Das ist noch nie im Leben jemandem eingefallen. Ich hatte fast geweint über so eine wirklich ritterliche Behandlung. Und jetzt bin ich eine Dame; denn er hat mich dazu gemacht."

„Für jeden andern Menschen sind zwölf Minuten eben zwölf Minuten. Für mich sind sie ein ganzer Tag. Für jeden andern Menschen ist eine Trambahn eben eine Trambahn, die vom Schottenring kommt und zum Schwarzenbergplatz fahrt. Für mich ist sie mein Haus. Sie kommt von nirgends her, und sie fahrt auch nirgends hin. Sie ist ganz einfach mein Haus. Seines und meines.

Er sitzt mir gegenüber und rührt sich nicht. Aber seine Augen fragen; „Was hast du getan, ehe wir uns begegnet sind?"

Und ich greife mir an den Kopf, weil mir nicht einfallen will, was vorher war, ohne ihn.

Er schaut eine Weile hinaus, als wolle er sehen, ob seine Haltestelle noch nicht komme. Ich aber weiss, dass dieser Bliek in meine Yergangenheit geht und sie prüft, bis ihm jeder Tag und jede Stunde bekannt ist. Und ich werde plützlich rot; denn da gibt es doch vieles, was ich ihm verbergen möchte, vieles, womit ich seiner unwert bin; aber man kann ihm nichts verbergen. Er kann meine gesamte Vergangenheit überblikken wie ein offenes Buch, und darüber möchte ich in den Erdboden versinken.

Doch da kommt sein Bliek schon zu mir zurück in die Gegenwart. Mir ist, als wachse ich plötzlich unter seinen Augen, die ganz Verstellen sind und nur Liebe und

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