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der Glückseligkeit. Sie führt lange Unterhaltungen mit ihm, fest überzeugt, dass er alles aufnimmt, was sie ihm zu sagen wünscht. Und die Antworten, die sie erhalt, sind immer voll tiefsten Yerstandnisses und voller Anteilnahme. Er kennt und weiss alles, ist die Vollkommenlieit selber.

Nur hier, in diesen zwölf Trambahnminuten, wird einmal Wirklichkeit, wovon jedes Madchen traumt, was jede Frau immer noch erwartet und was sich nie begibt. Hier ist der Mann, der einzig wirkliche Mann der Welt: der Ertraumte. Er ist gut und geduldig, er ist grossziigig und taktvoll. Er kennt keinen Egoismus, keine kleinliche Eitelkeit, keine Rechthaberei — und was ein Wutausbruch ist, weiss er nicht einmal dem Namen nach. Er lügt nie, und er ist die Güte selbst. Jene einzigartige Güte, die aus grosser moralischer Kraft und Selbstsicherheit kommt. Kurz, er ist der einzige Mann, den es gibt. Und wenn auch kein Mann dieser Welt so ist, so haben wir hier doch die Norm vor uns. Wie jeder junge Mensch Gott sucht, so sucht jedes Madchen diesen Mann. Und hier ist er: Alois Spacil!

Dass Johanna an dem standigen Umgang mit solch einer Persönlichkeit wachst, ist nur selbstverstandlich. Der Nichtvorhandene übt einen ungeheuern Einfluss auf sie aus. Zunachst ausserlich. In keiner der vielen Perioden ihres Lebens war sie so peinlich exakt und ordentlich. An sich selbst, an ihren Schularbeiten und Büchern. Die Schranke und Schubladen ihres Zimmers sehen so aus, als könne „Er jeden Augenblick auf den Gedanken kommen, sie zu inspizieren. Gegen die Menschen ihrer Umgebung ist sie höflich, bescheiden, liebenswürdig. Uber jede Sekunde wollte sie

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