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bunderien Schuhbandern, sondern ein völlig anderer der feste Punkt ihrer Vorstellungswelt. Aber der Mann mit dem birnenförmigen Kopf ist ja nicht zerronnen; denn ihn gab es ja nie in ihrer Yorstellung. Was ist Wirklichkeit? Wirklichkeit ist Anlass!

Gott sei Dank! Er hat sie noch nicht bemerkt, denkt Johanna. Er darf sie auch nicht bemerken. Erst draussen in Grinzing, in einer dieser stillen, dörflich romantischen Gassen, wird sie ihm, wie zufallig, in den Weg

laufen vielleicht auch erst im Heurigenlokal

und schon jetzt geniesst sie den freudigen Schrecken, den ihr unvermutetes Erscheinen auslösen wird, um sich jah in einen tollen Wirbel der Glückseligkeit zu verwandeln.

Die Trambahn halt am Schottentor. Dort, vorm Hotel de France, stehn die Bahnen, die nach Grinzing fahren. Das weiss jedes Wienermadel, auch wenn es noch nie bei einem Heurigen war.

Ein paar Sekunden nach dem Mann ist Johanna ausgestiegen und halt sich hinter einer Menschengruppe verborgen. Dabei hofft sie doch, er werde sie jetzt schon entdecken und sie auffordern, mit ihm nach Grinzing zu fahren. Sie wartet.

Die beiden Türme der Votivkirche, ein feines dunkles Filigran am Abendhimmel, schauen mit ihren erleuchteten Uhrenaugen in das Gedrange um die Grinzinger Trambahnlinien. Und sie schicken die hallende Stimme des Abendlautens weit über den Platz.

Johanna schliesst die Augen und atmet die kalte, sie unsagbar erregende Luft ein. Immer gegen Abend lautet die Votivkirche. Johanna hört es zum erstenmal bewusst. Sie lautet heute ja ihre Stunde, lautet ihr ganzes eigentliches Leben ein. Sie muss ihre Hande

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