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dus! Für den Wandschirm!" Dem Kaiser aber, nimmt sie sich vor, wird sie einmal Blumen bringen, wenn er erst tot ist, wie sie schon Napoleons Sohn Yeilchen in die Kapuzinergruft hinuntergetragen hat.

In dem erhebenden Bewusstsein, dass auch sie Kaiser und Fürsten beschenken kann, wenn sie einmal in der Gruft der Kirche am Neuen Markt liegen, trabt sie vergnügt weiter.

Ihr Ziel ist die Universiteit. Sie will nur an der einen Seite der Rampe hinaufgehen und an der andern Seite wieder hinunter; denn diese Rampe ist doch höchst wahrscheinlich viele Jahre der Geliebte hinaufgestiegen, um in dem der Wissenschaft geweihten Hause seinen Studiën nachzugehen. Als sie vor dem seltsam schmalen Eingangstor steht, das vielmehr eine Tür ist, schlüpft sie rasch ins Innere der Universitat. Sie möchte doch einmal an dem Ort sein, wo er viele Jahre seines Lebens in ernster Arbeit zugebracht hat. Es ist ganz unwichtig, dass Alois Spacil, der wirkliche, lediglich eine gediegene kaufmannische Fortbildungsschule besucht, aber niemals auch nur einen Fuss hierher gesetzt hat. Sie spürt ihn hier trotzdem. Yiele schneenasse Fusspuren führen durch die Halle, biegen nach rechts ab in den breiten Ehrengang. Nur flüchtig best Johanna die vielen berühmten Namen derer, die einmal hier gewirkt haben, Billroth ist darunter.... Johanna interessiert sich weitaus mehr für den vielen freien Platz zwischen den Biisten und den Reliefs an der Wand. Dort, gleich neben dem Aufgang zur Bibliothek, ist wohl der Platz, wo einmal ein grosses Standbild Aufstellung finden wird — das des Geliebten. Und wem immer dieser Platz an der Treppe einst zuerkannt werden wird, soviel steht schon heute

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