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.Unterbrochen'! Natürlich! So und nicht anders musste er ein Gesprach mit ihr beginnen. Ist denn nicht nur Unterbrechung, was von einer Strassenbahnfahrt zur andern ist? Nichts zahlt ernstlich als diese zwölf Minuten vom Kai bis zum Schwarzenbergplatz. Unterbrechung ist alles, bestenfalls Vorbereitung auf die nachste Begegnung.

„Jawohl, unterbrochen!" ruft sie jetzt noch einmal anklagend in den Apparat, „aber durch wessen Schuld bitte? Warum tun Sie denn nichts gegen diese Unterbrechungen? Gar nichts tun Sie! Seit vier Wochen sehn wir uns taglieh — und noch immer nichts! Wenn ich nicht wüsste, wie wir beide zusammengehören, ware ich langst schon verzwei feit oder gestorben. Sie denken sich ja jeden Tag etwas Neues aus, um mir Mut zu machen und mir immer wieder Ihre Liebe zu beweisen und meinen Glauben an Sie zu festigen. Nur darauf kommen Sie nicht, dass ich es trotzdem so nicht mehr lange ertrage "

Wahrend des ganzen Gesprachs hat sie den Hörer ans

Herz gedrückt, jetzt nimmt sie ihn an den Mund, küsst

ihn, betrachtet ihn andachtig wie ein Heiligtum und

nimmt ihn erst dann wieder ans Ohr.

„Hallo! Hallo! Ich bin wieder hier —" und sie zieht

das I, als wolle sie die Ewigkeit ihrer Gegenwart an-

deuten.

Leise hat sich die Tür vom Esszimmer geöffnet, in dem die Madels noch am Kaffeetisch sassen. Zuerst erscheint nur neugierig Mariannes Kopf im Spalt. Dann verschwindet sie wieder. Erregtes Geflüster im Zimmer, der Spalt verbreitert sich, und alle drangen sich zur Tür. Jane telefoniert mit ihm! Man hat ein Recht,

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