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dies ein Stützpunkt im Tumult ihrer Gefühle. Die Madchen in der Tür sind — in jedem Nerv erregt

— zu einem dicken Knaul zusammengedrangt. Wo war man? Wo katte einen diese rote Hexe diesmal hingefükrt? Theater? Yielleickt Tkeater, aber ganz ricktiges, ganz kolossales Tkeater; denn es reisst einem doek die Hande zusammen, man möckte klatscken —

— und wiederum kann man sick nickt riikren, spiirt Jokannas Erleben in allen Gliedern als ein sckweres, süsses Unbekanntes. Madge Wolnitz stekt mit leucktenden Augen da, als liabe sie Angst, gleick werde der Vorkang über dieser Szene fallen. Trixie Falk nimmt jedes Wort auf wie eine Grammofonplatte, und dieses Telefongesprach bleibt einige Wochen der Mitwelt in Trixies grossem Roman erkalten. Gussy Sender atmet ratlos und verstört diese Luft ein, die in nickts an Odol erinnert, und Friederike Skriebitsck beisst sich auf die Unterlippe, wie es zu Duckmiiusern erzogene Kinder zwiscken eingeblauter Pruderie und echter Begekrlickkeit zu tun pf legen. Aber alle sind tief erschüttert über dieses Stück wakren Lebens, das da gespielt oder erlebt wurde, und manches der Madeken kat Tranen in den Augen.

Aber Mariannes eigentiimlich heller, prüfender, durchschauender Bliek ist ohne Tranen, und in ihren Handen hat es nicht zu Beifallskundgebungen gezuckt. Mit Ironie und Aufmerksamkeit beobachtet sie Johanna. Sie kennt die Freundin, und sie missgönnt ilir ausserdem nock ikre Ausnahmestellung in der Klasse, ja in der ganzen Schule, obwohl sie selbst genügend dazu beigetragen hat. Allerdings gesehah dies keineswegs in der Absicht, Johanna sogar noch turmhoch über das Podium zu erheben, sondern sie wollte

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