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men hatte. Sie schloss damit den ^\'ascheschrank der Mutter auf, machte sich an einer ebenfalls versperrten eisernen Kassette zu schaffen, zu der ein messingner kleiner Schlüssel am Bund war.

Und spater hingen dann die Schlüssel wieder an ihrem gewohnten Platz.

Als die dritte und die vierte Klasse, die gemeinsam Gesangstunde hatten, den Gesangsaal verliessen, fiel Johanna, wie absichtslos, ein Heft zur Erde, und daraus lugten Geldscheine.

Die Madels, die schon darüber wegstürmen wollten, stutzten, blieben stehn, erkannten unter den mannigfaltigsten Ausrufen der Überraschung, dass es sich um zwei Tausendkronenscheine handelte.

Johanna tat bestürzt, betreten und nahm ihr Heft wieder hoch.

„Das ist euer Reisegeld nach Amerika?" fragten ein paar Madel, Marianne an der Spitze, zugleich. „Ja , antwortete Johanna und wandte sich brüsk an Marianne, „das hat „Er mir namlich nur gegeben, weil „Er" mich dann besser sitzen lassen kann." „Na, viel Glück! sagte Marianne, „jedenfalls kommst du schneller nach Amerika, als du es auf der Landkarte findest."

Es war ein bitterböser Glückwunsch, viel böser, als Marianne wirklich war; aber Neid frass und wurmte an ihr.

Einige Mitschülerinnen verhandelten schon mit Johanna, ob man sie in Amerika nicht besuchen könne. Marianne stand abseits.

Johanna lud grosszügigst ein: „Ihr könnt gern alle kommen! Wir haben drüben namlich eine Erbschaft,

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