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— da sagte Frau Koppel doch sofort „küss die Hand", sie spraeh es „xteand" aus, ganz, als amtierte sie noch hint er ihrer Kasse und hatte bessere Kundschaft vor sich. Und als sie dann der Frau des Hauses gegenüber sass, da imponierte sie ihr, trotz wackligem Tiscli und Motten in dieser Jalireszeit, bereits in dem Grade, dass sie bemüht war, zu zeigen, auch sie wisse, was sich gehore. So fiel sie nicht gleich mit der Tür ins Haus, sondern versuchte, eine Konversation in Gang zu bringen. Unwillkürlich bediente sie sich dabei der dritten Person wie einst in der Meinl-Filiale:

„Schön haben es Frau Direktor hier!"'

„Es freut midi, dass es Ihnen gefallt, gnadige Frau; denn es ist dies sozusagen mehr Ihr Zimmer als meins. Ich sehe die Eltern meiner Schülerinnen mit Yergnügen recht oft hier."

Frau Koppel verstand nicht den diskreten Hinweis, zur Sache zu kommen, und sie verblüffte die Frau Direktor durch weitere Konversation:

„Wirklich vornehm. Nur hübsch Staub zu wischen ist da. Ich sage immer: Bücher sind schön und gut; aber Staubfanger sind sie auch."

„Gewiss", erwiderte die Frau Direktor und bog merklicher ab, „und ich habe es nicht einmal so gut wie Sie, gnadige Frau. Leider habe ich keine Tochter, die mir da an die Hand gehn könnte. Ich nehme an, Marianne ist Ihnen doch schon ein wenig eine Stütze im Haus." „Wo denken Frau Direktor hin!" rief Frau Koppel lebhaft, und sie fand, man könne wirklich recht vernünftig mit der Frau Direktor plaudern, „nicht einmal in den Ferien ist mir Marianne eine Hilfe. In den Ferien halte ich darauf, dass sie ihr Zimmer selbst macht und das Büfett im Esszimmer — aber was glauben

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