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Sie wurde glühend rot und schüttelte nur stumm den Kopf.

„Wirklich nicht? fragte die Frau Direktor und beugte sich über den Tisch weg nach Johanna, blickte sie von unten herauf an, so, als wolle sie unter diesem Bliek ein Gestandnis reifen lassen.

„Nein. Nicht ein Wort hab ich erzahlt", erwiderte Johanna verstört.

Die Frau Direktor war beinah verlegen dem Kind gegenüber, so sehr schien es ihr von diesen ihm unbekannten Dingen überrumpelt.

„Hast du nicht vielleicht doch all das gelesen und

irgendwie unklar und in Yerbindung mit dir in der

Klasse darüber geredet?"

Wieder schüttelte Johanna wortlos den Kopf.

"Wie erklarst du dir dann aber, dass man dich und

Marianne hat darüber reden horen?"

„Ich kann und kann mir das einfach nicht erklaren",

sagte das Kind und sprach das ,kann' mit vielen ge-

zogenen N.

Die Frau Direktor beobachtete Johanna eingehend, wahrend sie das sagte, und kam zu der Auffassung, man brachte sie nur auf ungute Gedanken, wenn man wei ter forschte.

„Du bleibst nun hier", bestimmte sie, „wahrend ich hinunter in die Klasse gehe. Es muss sich doch feststellen lassen, woher dieser Tratsch kommt." In Johannas Gesicht veranderte sich gar nichts. Ihre Augen waren gross, hilflos, frei von Falsch wie zuvor. Die Schulvorsteherin entschuldigte sich bei Frau Professor Ulrich, dass sie den Unterricht störe, und erkundigte sich leise, mit wem Johanna Deutsch besonders befreundet sei. Zögernd nannte Frau Professor Ul-

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