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Johanna wurde in die Klasse geschickt, und Frau Koppel erhielt einen überaus höflichen Brief. Darin wurde ihr gedankt für das der Bergmannschen Anstalt erwiesene Interesse. Der Fall sei untersueht worden, und, wie die Frau Direktor bereits vermutete, hatten sich die ganzen Anschuldigungen als haltlos erwiesen. Die Schulleiterin dankte nochmals für das Yertrauen, mit dem Frau Koppel sich an sie gewandt habe, gab der Uberzeugung Ausdruck, es in dieser ganzen Angelegenheit gerechtfertigt zu haben.

Frau Koppel schaumte über diesen Brief. Da wurde als „haltlos" abgetan, was sie mit ihren eigenen Ohren gehort hatte, wahrend man den Aussagen einiger verdorbener Kinder vollen Glauben schenkte. Sie wurde nicht einmal zu einer zweiten Riicksprache gebeten, sondern brieflich abgefertigt wie eine Untergebene. Aber so licss Frau Koppel nicht mit sich umgehen. An Johannas Yergehen dachte sie jetzt nur noch in zweiter Linie. Im Vordergrund stand ihr verletztes Selbstgefühl, stand diese neuerliche Zurechtweisung, die ihr die Schulmeisterin erteilt hatte. Dies war Frau Koppel zuviel. Sie würde anderweitig dafür Sorge tragen, dass Recht blieb, was Recht war, und dass die Gesetze geachtet würden.

Abermals zuckte, wie eine Leuchtreklame, der Albumvers durch Frau Koppels Hirn, und sie begab sich sofort zur Polizei. Der Stein war im Rollen.

Am andern Morgen erschien zu unwahrscheinlich früher Stunde ein Kriminalbeamter in der Wohnung der Familie Deutsch und verlangte Herrn Deutsch zu

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