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Die Geschichte in GrinzingP Jawohl, und sie war, da man sich liebte, die selbstverstandlichste Sache der Welt.

Die neue Situation, das sensationelle Gefühl, Mittelpunkt einer grossen Affare zu sein, über die sich der Beamte bereits Eintragungen und Notizen machte, das verlieh ihrer Einbildungskraft neue Schwingen. Ringsum waren Feinde. Ihr war gegeben, daraus etwas ganz anderes zu machen: Publikum. Schon gehorte dieser Beamte dazu. Und von hier aus ging es weiter! Fine ganze Stadt würde bald von ihr sprechen. Sie war eine Heldin, vielleicht eine Martyrerin. Sie log mit sinnloser Kraft, log Zusammenhange, bildhaft, überzeugend.

Als der Beamte sie nach dem Namen des Geliebten fragte, lachte sie ihm ins Gesicht, um nach einer kleinen Pause mit einem Pathos zu antworten, das bei aller Uberspanntheit etwas überwaltigend Echtes hatte: „Diesen Namen wird mir kein Mensch entreissen. Nie werde ich diesen edlen Menschen an seine Feinde ausliefern. Nie!"

Wider Willen lachelte der Beamte, als er entgegnete: „Deklamieren hast du wohl sehr gut in der Schule, aber Religion schwach!"

Johanna zuckte die Achseln.

Dies war der Schluss des heutigen Yerhörs. Der Kommissar sah sich gezwungen, die Sache gegen Unbekannt, niimlich den Mann, der eine Minderjahrige verführt und zu betrachtlichen Diebstahlen im Elternhause abgerichtet hatte, an die massgebende Stelle weiterzuleiten. Johanna schickte er in die Schule. Sie langte mit einer kleinen Verspatung an.

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