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Von dieser Stunde an begann die Suche nach dem unbekannten Yerbrecher. Eine Skandalgeschichte sondergleichen beschaftigte damit die öffentlichkeit. Die Schüleriii eines höheren Lehrinstituts als Hauptgestalt einer Sittlichkeits-Affare und Diebstahlsgeschichte. Die Zeitungen schwelgten.

Schon an diesem Tage wurde Johanna mittags am Schulportal vorm Nachhausegehn von Zeitungsleuten m Empfang genommen. Johanna ging auf Stelzen!

fand sich augenblicklich in dieser neuen und aufregenden Lage zurecht. Die ganze Welt drehte sich um sie! Mit immer wachsender epischer Begabung erzahlte sie ïhre Geschichte. Immer das Gleiche. Nie verwickelte sie sich in Widersprüche. Manche glaubten, manche misstrauten ihr. In jedem Fall barsten die Abendblatter von der auf regenden Neuigkeit. Das Unglück war eingezogen in das Haus Deutsch. Verstandnislos starrte Frau Deutsch ihre Toch ter an Sie begriff noch gar nichts. Kein Wort fiel vorerst. Sie war dumpf benommen. Manchmal setzte sie zu einer Frage an; aber es fehlte ihr der Ausdruck und vor allem der Mut, die Antwort zu hören. Verlegen ging r Deutsch dem Kind aus dem Wege. Niemand wagte eine Aussprache. Der Bruder hatte sich früher so wemg um sie gekümmert wie sie sich um ihn. Jetzt mied er sie. Unter seinen Kameraden war er zwar immer dafür eingetreten, eine Frau habe die gleichen Hechte wie ein Mann, und ein Madel könne also tun und lassen, was es wolle. An seine Schwester hatte er dabei weniger, eigentlich gar nicht gedacht. Es ist eben oft pemlich, die eigenen Ideen, ganz in der Nahe, verwirklicht zu sehn.

Am dritten Tag teilte Frau Direktor Bergmann Johan-

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