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sportliche Befriedigung, keine Freude an dem sie umgebenden Element — sie haben auch keinen Ehrgeiz.

Andere können dies und jenes und schwimmen sie

aber können niclits als schwimmen. In ihrer Jugend wussten sie niclits von jenem seligen Uberfluss, aus dem heraus Freude geboren wird und aus dem heraus Menschen Flügel wachsen. Dies alles ist ihnen fremd. Denn da war immer nur Arbeit. Arbeit tragt, sie tragt sogar mehr und weiter, als man ahnt. Und insofern ist es — auf einem Umweg — auch wiederum wahr, wenn Frau Deutsch glaubt, sie arbeite nur für ihre Kinder.

Zwar ist es fraglich, ob Leo es jemals bis zu einem „Herr Doktor" bringen, und ob die für Johanna zusammengesparte Mitgift auch zu der ersehnten guten Partie führen wird. Wenn sich dieser kleine Gedankengang auch nur um Geld und Geldeswert dreht, so ist es doch so ganz anderes, was man seinen Kindern da zusammengespart hat — ganz anderes. Es gibt keine Traume am Geratter der Maschine, wenn sich die Nadel durch den Miederdamast durcharbeitet, es gibt nur eine fast undurchdringliche Schicht immer neuer Energie. Und darunter ist das Kuhdunkel des Nichtwissens um die Dinge dieser Erde, um Schmerz, Freude, Kummer und Glück — darunter ist das, was sich nie und nirgends hat begeben und wartet, bis daraus dieses bizarre, verlogene, phantastische Kind Johanna wird.

Dieses Kind, das die Mutter nur von Angesicht kennt, dieses Kind, das, dammernd wie ein Embryo, annimmt, was es wachsen und gedeihen liisst, und darüber hinaus von der Mutter nichts weiss.

Wer weiss etwas vom andern? Mütter von Kindern?

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