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ker einem solche Dinge zumutete, um einen in Verlegenheit zu setzen. Das kleine Madchen da vor ihm aber geriet selber in Verlegenheit. Auch ihm, Florian von Weickers, war seine Weigerung, den Wunsch zu erfuilen, einigermassen peinlich. Er sagte nicht gern nein. Eigentlich war ihm schon leicht unbehaglich zumut, und es ware ihm sehr recht gewesen, das Madel auf gute Art wieder loszuwerden. Da ihm aber eine gute Art nicht einfiel, und da ihm wiederum schlechte Art völlig fremd war, ergab er sich mit Liebenswürdigkeit in sein Schicksal.

„Schauen Sie — im Sacher sind so viele Leute", begründete er seine Weigerung, „da könnten wir uns doch ebenso gut mitten auf den Schwarzenbergplatz setzen, nicht wahr, und das möchte Ihnen auch nicht passen." „Nein , sagte Johanna in freundlicher Geistesabwesenheit, „wirklich nicht."

Und der kleine blaue Fleck in ihrer Seele schmerzte. Kein Pupperl, keinen Racker hatte er da vor sich, schoss es Florian in plötzlicher Erkenntnis durch den Kopf, aber eine richtige Anfangerin. Das sollte ihm passieren!

Da fliegt ein Lachen zu ihm auf, fremdartig und doch bekannt wie der Refrain eines Liedes. Aufmerksam betrachtet er sie von der Seite her, wahrend sie im Weitergehn erlautert:

„Ich lache, weil Sie sich jetzt den Kopf zerbrechen, ob Sie in den Prater an einen Würstlstand gehn sollen oder in ein Automatenbuffet."

Er kam sich ertappt vor. Ein unbequemer Fratz. Wohin sollte denn das führen, wenn man sich immer so geradheraus sagen würde, was man vom andern denkt und an ihm wahmimmt?

'13

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