Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

„Ja, bitte schön", antwortete sie, mit den Augen auf der Marmorplatte. Schliesslich verlor sie ihre Beherrsehung und platzte heraus:

„Eigentlich möehte ich statt der Sardellenringe und der Gans lieber Blutwurst und Speek, und keine Butter, sondern riehtiges Schmalz. Schweineschmalz. Aber viel, bitte!"

„Ganz wie Sie befehlen, Fraulein", sagte er und dachte, sie habe eigentlich einen Geschmack wie eine Erzherzogin; wenn es diesen armen Madeln einmal gelang, inkognito auszugehn, dann stürzten sie sich auch immer auf die ordinarsten Sachen. Er hatte es ein paarmal erlebt, wie sie mit den gleichen gierigen Augen wie jetzt Johanna das Aufschneiden der Wurst zu verfolgen pflegten.

Wieder auf der Strasse, winkte Florian einen Fiaker heran und verlangte, nach der Churhausgasse gefahren zu werden. Das ist eine kleine Seitengasse, gleich rechts vom Stefansdom.

Johanna war so erregt von der Tatsache einer Fiakerfahrt, dass sie glaubte, ihr Herz müsse lauter schlagen als die Pferdehufe. Sie war weit entfernt davon, die Falirt den Kai entlang zu geniessen, und sie bemerkte ebensowenig, wie sich Florian in den aussersten Winkel des Fiakers driickte, nur um nicht mit ihr gesehen zu werden — jetzt, in dieser belebten Gegend, in der belebtesten Yerkehrszeit.

Johanna weiss kaum noch, wer sie ist.Wohltuend spürt sie das Rollen der Rader, atmet tief und selig den Geruch von Florians Mantel ein, ein Gemisch von Feil, Zigarettenrauch und englischem Lavendelwasser. In ihrem Kopf türmen sich Gedankengebilde von grandiosester tlberspanntheit. Sie weiss nicht mehr, ob

Sluiten