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„Wollen wir diesen Geburtstag miteinander feiern?" fragte er und kam langsam auf sie zu. In seinen Ohren sang ihr Lachen und sein Blut.

„Ja!' rief sie, „schrecklich gern! Und Sie sind fuuuuurchtbar nett!"

Als er auf ihren Bliek traf, hatte er das selbe Gefühl wie schon einmal auf der Jagd, als er ganz plötzlich einem Rehkalb gegenüber stand, das ihn aus grossen, ahnungslosen Augen ansehaute. Damals hatte er abgedrückt und getroffen. Es hatte ihm keine Freude gemacht.

Er kehrte um und wandte sich wieder zur Anrichte, aber er kam sich ein ganz klein wenig lacherlich vor dabei.

Wenn sich Florian bis jetzt immer noch nicht klar über Johannas Herkunft gewesen war, ihr Benehmen bei Tisch gab ihm den erforderlichen Aufschluss. Sie ass auf eine typisch kleinbürgerliche Art manierlich. Wenn sie das Besteck hielt, wurde der kleine Finger Kokett gespreizt, Messer und Gabel wurden nicht gehalten, sondern gepackt, recht fest, recht tief, aber nie vertauscht. Ihr Brötchen brach sie, wie sichs gehorte, °hne es mit dem Messer zu bearbeiten; aber die Ellbogen lagen nicht an, sondern plagten sich heftig, wenn etwas zerschnitten wurde. Johanna sprach indessen nicht mit vollem Mund, hatte keine fettigen Lippen beim Essen und keine unsauberen Mundwinkel, nicht die Spur des Schlürfens oder Schmatzens. Florian beobachtete Johanna lachelnd und wunderte sich. dass ihn das plötzlich interessiere; denn nichts lag ihm ferner, als Feststellungen über Sitten und Manieren seiner kleinen Freundinnen zu machen.

Johanna ersparte ihm jegliches Nötigen, bediente

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