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„Warum?" fragte sie zurück und wunderte sich selbst. nm es dann mit „ein Yersehen" zu erklaren. Sie wollte es wieder gut machen: „Du! Du! Du! Also spielst du die Romanzen? Ja? Fein! Dann komm doch bitte, gleich her."

„Sag einmal — du bist wohl nicht recht gescheit?" Florian war, was ihm nicht oft geschah, wütend. „Ach so — weils so spat ist? Ach bitte, lieber, lieber Florian, spiel doch nur ein paar Takte mit mir, ganz leise — hier nach meiner Solostelle, wo die Geige wieder einsetzt, du ahnst nicht, wie ich die F-Dur-Romanze liiiiiiiebe!"

Dies war die volle Wahrheit; aber Johanna kam es nicht darauf an, auch die volle Wahrheit zu Dekorationszwecken zu missbrauchen. Sie hatte, sehr gegen ihren Willen, beide Romanzen mit ihrem Bruder einstudieren müssen, und sie waren, ebenfalls gegen ihren Willen, ihr Eigentum geworden. Und wie alle Neureichen war sie eine kleine Exhibitionistin, Besitz freute sie erst wirklich, wenn sie ihn vor andern ausbreiten konnte.

Darüber hinaus aber waren ihr die Notenblatter in diesem Moment ein ganz echter, ganz wahr empfundener Halt.

Florian blieb, wo er war, und rührte sich nicht. Er hielt übrigens ihren Vorschlag für Aufschneiderei. Als er dann sah, ihr wars Ernst, wehrte er sich entschieden gegen diese Zumutung. Sein Ton war scharf und abweisend infolge schlechter Laune. Er war nicht in der Stimmung, sich nun auch noch einem Kleinmadchengeklimper auszusetzen; aber sie beachtete seine Weigerung nicht, sah sich nach Streichhölzern um, entzündete die Klavierkerzen, steilte ihre Noten auf und

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